Vollautomatisierter Nietautomat für Getriebekomponenten
Robotergestützte Taumelniettechnik mit integrierter Lageprüfung
Aus strategischer und technischer Sicht war die Zielstellung für diesen Nietautomaten klar definiert: Wir mussten eine maximale OEE (Gesamtanlageneffektivität) mit minimalem Wartungsaufwand vereinen. Durch den Einsatz des Taumelnietverfahrens, einer nahtlosen Roboterintegration und intelligenten Prozessüberwachung, haben wir eine Zelle geschaffen, die sich flexibel in moderne, digitalisierte Fertigungslandschaften fügt und eine dauerhaft hohe Prozessfähigkeit sicherstellt.
Technische Architektur & Prozesssteuerung
Automatisierte Nietzuführung
Ein integriertes Zuführsystem sortiert die Niete lagerichtig und fördert sie pneumatisch direkt in den Setzkopf der Zelle, was Nebenzeiten auf ein Minimum reduziert.
Überwachte Nietkraftsteuerung
Die Fügeeinheit regelt den Presstarren-Druck präzise, um Materialverformungen am Werkstück zu verhindern und eine konstant hohe Fügequalität zu garantieren.
Verwindungssteifes Maschinengestell
Der solide Basisrahmen nimmt die axialen Fügekräfte stoßfrei auf, wodurch hohe Standzeiten der Mechanik gesichert und teure Instandhaltungsintervalle gestreckt werden.
Integrierte Anwesenheits- & Qualitätskontrolle
Vor und nach dem Nietvorgang erfasst ein sensorisches System das Vorhandensein der Bauteile sowie das ordnungsgemäße Anliegen der Nietköpfe für eine lückenlose Datenübertragung an die Steuerungsebene.
Strategische Vorteile im Überblic
Taumelnietverfahren
Minimiert Werkzeugverschleiß und verhindert Bauteilverzug bei kritischen Werkstoffen.
Roboterintegration
Hohe Automatisierungstiefe, einfache Pfadprogrammierung und flexible Erweiterbarkeit.
Zukunftssichere Architektur
Zügige Anpassung an neue Baugruppenvarianten ohne teure Mechanik-Umbauten.



