Anlage zur thermischen Fixierung von CFK und GFK Flechtschläuchen
Automatisierte Fixierung von GFK-Flechtschläuchen
Prozessstabilität im Fokus
Diese Anlage wurde von uns gezielt für die automatisierte Handhabung und Fixierung von Glasfaser-Flechtschläuchen auf zylindrischen Wickelkernern konstruiert. Die technologische Herausforderung bei trockenen Faserhalbzeugen liegt in ihrer inhärenten Labilität. Unfixierte Geflechte reagieren auf jede Berührung wie ein loses Spinnennetz – die geringste unkontrollierte Bewegung verschiebt die Faserarchitektur und zerstört die geforderte Bauteilgeometrie.
Unser System eliminiert diesen Unsicherheitsfaktor durch einen exakt definierten, reproduzierbaren Prozessablauf.
Verfahrenstechnische Kernmerkmale der Anlage:
Kontrollierte Konfektionierung: Das System übernimmt den kontinuierlich zugeführten Flechtschlauch, positioniert ihn spannungsfrei auf dem Kern und trennt ihn automatisiert auf die Zielstellung ab. Die Faserorientierung bleibt dabei vollständig erhalten.
Präzise Fixierung: Durch den gezielten, temperatur- und zeitgesteuerten Auftrag eines Fixiermittels (Binders) werden die Kreuzungspunkte der Glasfasern exakt im gewünschten Flechtwinkel arretiert. Das Bauteil erhält die notwendige Formstabilität für die Folgeprozesse.
Prozesssichere Sensorik: Integrierte Messsysteme überwachen die Wickelspannung sowie die Faserlage während des gesamten Einzugs- und Fixiervorgangs, um Abweichungen im Flechtbild sofort zu detektieren.
Nahtlose Systemintegration: Die Anlage liefert ein mechanisch stabiles, trockenes Preform-Bauteil. Dieses kann ohne das Risiko von Faserverschiebungen direkt in die nachgelagerten Injektionsanlagen (z. B. RTM-Verfahren) überführt werden.



